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NICHT REALISIERT
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Vernetzte Planung
Eine Untersuchung der Rolle kooperativer Organisationsformen des Planungsteams hierzu und Ausarbeitung handlungsorientierter Empfehlungen und Materialien zur Vermittlung für die Praxis
| Fertigstellung: |
2002 |
| Auftraggeber: |
Interuniversitaeres Forschungszentrum fuer Technik, Arbeit und Kultur (IFF/IFZ) |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
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Österreichisches Ökologie Institut |
Endbericht.
Download Endbericht
http://www.schoeberlpoell.at/download/forschung/endbericht_vernetzte_planung.pdf
Download Leitfaden
http://www.schoeberlpoell.at/download/forschung/leitfaden_vernetzte_planung.pdf
Homepage der vernetzte Planung
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Kurzfassung
Traditionelle Planungsprozesse werden komplexen Anforderungen innovativer Projekte oft nicht gerecht, was zu einer Zunahme der Planungsfehler und zu einem beträchtlichen Koordinationsaufwand führen kann. An diesem Punkt setzt das Modell der vernetzten Planung an.
Aufgabenstellung
Kooperative, vernetzte Teamorganisationsformen, die eine frühzeitige und offene Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglichen, erlauben ein gemeinsames Entwickeln von optimierten, kosteneffizienten und innovativen Lösungen. Das Modell der vernetzten Planung soll einen Beitrag zur Verbreitung innovativer nachhaltiger Gebäude und zur Verbesserung der Gebäudequalität im allgemeinen leisten.
Kern des Projekts war:
- die Analyse der Rollen der Planungsbeteiligten und deren Möglichkeiten und Handlungsspielräume sowie
-das Erarbeiten von Vorschlägen für eine Vorgangsweise zu ihrer Vernetzung.
Der besondere Anspruch bestand darin, dass „vernetzte Planung“ unter den gegebenen Bedingungen (Zeit- und Kostendruck) praktisch umsetzbar sein muss.
Ablauf
Eine Auswertung von Best-practice-Beispielen hinsichtlich der besonderen Sichtweisen, Sprachen und Werthaltungen der am Planungsprozess Beteiligten war die Grundlage für die Erstellung von konkreten, unterstützenden Materialien und Empfehlungen zur Umsetzung von vernetzter Planung. Folgende Fragen waren dabei von besonderem Interesse:
- Wie sehen die Entscheidungsabläufe im Rahmen der Planungen bei den Beispielsprojekten aus?
- Welche Rolle nehmen Fachplaner in diesen Prozessen ein?
- Wann und in welchen Zusammenhängen werden zusätzliche Experten in den Planungsprozess eingebunden und in welcher Form?
Aus diesen Analysen sowie aus Informationen aus der Zusammenarbeit mit der IEA Task 23 (www.task23.com) wurden Strategien erarbeitet, die eine Vermittlung kooperativer Planungsprozesse für die Praxis erlauben. Es wurde eine Struktur entwickelt, die es ermöglicht, abhängig von der Größe und Komplexität der Bauaufgabe nur punktuell bzw. in definierten Phasen Expertenwissen einzubringen und zeiteffizient Rückmeldungen aus dem Team einzuarbeiten. Somit wurden die Vorraussetzungen geschaffen, komplexe Fragen mehrdimensional und auf einer verbreiterten Basis, unter Einbeziehung ökologischer Anliegen, zu behandeln und Entscheidungen zu treffen.
Die Einbeziehung von Stakeholdern diente vor allem der Absicherung der Praxisrelevanz und der Verbreitung und Umsetzung der vorgeschlagenen Strategie „vernetzte Planung“.
Die Empfehlungen wurden im Rahmen des Baukonzepts „Anwendung der Passivhaustechnologie im sozialen Wohnbau“ konkretisiert. Mit diesem innovativen Baukonzept gab es eine enge Zusammenarbeit, sodass eine Überprüfung und Weiterentwicklung der Empfehlungen anhand der konkreten Erfahrungen möglich war.
Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Eine kooperative, vernetzte Teamorganisation ist in Kombination mit definierten Zielen Vorraussetzung für eine qualitativ hochwertige Planung. Die Methode der vernetzten Planung ist kein allgemein gültiges Rezept, sondern ein Raster, dessen Details der jeweiligen Planungsaufgabe angepasst werden müssen.
Schlüsselelemente der vernetzten Planung:
- Bewusste Auswahl und Organisation des Planungsteams
- Einbindung aller Fachplaner bereits beim Starttreffen
- Definition von konkreten Planungszielen für das Gebäude
Phasen der vernetzten Planung siehe Abbildung oben

Tabelle 1: Beschreibung der drei Phasen der vernetzten Planung
Der erarbeitete und auch internetverfügbare Leitfaden „Vernetzte Planung“ soll dazu beitragen, das Konzept der vernetzten Planung zu verbreiten und damit auch die Verbreitung innovativer Gebäude fördern
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