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NICHT REALISIERT
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© Schöberl & Pöll GmbH
Demonstrationsvorhaben Anwendung der Passivtechnologie im sozialen Wohnbau, 1140 Wien, Utendorfgasse 7
Das Demonstrationsobjekt ‘Passivhaus Utendorfgasse‘ ist ein Pionierprojekt, das Maßstäbe für den
hochenergieeffizienten aber gleichzeitig kostengünstigen Geschosswohnbau gesetzt hat. Im Rahmen
dieses Endberichts werden Einblicke in den Planungsprozess und die schlussendliche Ausführung mit besonderem Schwerpunkt auf die baulichen Mehrkosten gewährt.
| Fertigstellung: |
2008 |
| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
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Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H |
Endbericht.
Download Endbericht
http://www.schoeberlpoell.at/download/forschung/endbericht_utendorfgasse_ph_umsetzung.pdf
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Kurzfassung
Obwohl die Passivhaustechnologie bereits seit Jahren bekannt ist und vor allem in unserem Nachbarland Deutschland zur Anwendung kam, gab es vor dem Demonstrationsprojekt ‘Utendorfgasse‘ österreichweit kein einziges mehrgeschossiges Bauvorhaben, bei dem die Passivhauskriterien, definiert durch das Passivhaus-Institut Darmstadt, eingehalten und durch eine Zertifizierung als „qualitätsgeprüftes Passivhaus“ bescheinigt wurden.
Aufgrund umfangreicher Forschungsarbeiten in der Passivhaustechnologie und vernetzter Planung ist es möglich geworden, den internationalen Passivhausstandard zu erreichen und auch kosteneffizient umzusetzen. Das Passivhaus as ‘Utendorfgasse‘ ist ein Pionierprojekt, das Maßstäbe für den hochenergieeffizienten aber gleichzeitig kostengünstigen Geschosswohnbau gesetzt hat.
Folgende Planungsziele und Inhalte zeichnen das Projekt ‘Passivhaus Utendorfgasse’ aus:
Passivhausstandard nachweislich zertifiziert:
Folgende Grenzwerte gibt das Passivhaus-Institut für die Zertifizierung als „qualitätsgeprüftes Passivhaus“ an:
- Heizwärmebedarf ≤ 15 kWh/ m2a
- Heizlast ≤ 10 W/ m2
- Luftdichtheit n50 ≤ 0,6/ h
- Primarenergiebedarf ≤ 120 kWh/ m2a
Diese Werte wurden bei allen drei Baukörpern eingehalten.
Baukosten:
Als Kostengrenze für die baulichen Mehrkosten durch den Passivhausstandard wurde ein Wert von 75 Euro/ m2 Wohnnutzflache festgesetzt. Die tatsächlichen baulichen Mehrkosten beliefen sich auf 41,31 Euro/ m2 Wohnnutzflache. Das Ziel wurde also durch die vereinten Anstrengungen aller Projektpartner deutlich unterschritten.
Vergleichbarkeit:
Die Vergleichbarkeit für Gebäude ahnlicher Bau- und Nutzungsart war ein wesentliches Ziel des Projekts. Deshalb wurden die Informationsaufbereitung, die technischen Berichte und die Auslegung des Projektes in einer beispielhaften Form zusammengestellt, sodass ihre Ergebnisse auch auf andere Bauvorhaben umlegbar sind. Die NutzerInnenbefragung ergab, dass mit etwa 80% die Zufriedenheit mit dem Passivhaus überdurchschnittlich hoch ist. Um sowohl die Nutzer als auch die Hausverwaltung mit den Besonderheiten des Passivhauses vertraut zu machen, wurden ein Nutzerhandbuch für die Mieter und ein weiteres für die Hausverwaltung verfasst. Des Weiteren wurde eine personliche
Grundschulung fur jeden einzelnen Haushalt vorgenommen.
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