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 Sommerverhalten


Auswirkung verschiedener Baustoffe auf das Sommerverhalten von Gebäuden.


Auswirkung verschiedener Baustoffe auf das Sommerverhalten mehrgeschossiger Wohnbauten. Quantifizierung der Wirksamkeit mineralischer Speichermassen und des Sommerverhaltens unter den idealen Bedingungen einer kontrollierten Wohnraumbelüftung bei Passivhäusern im Gegensatz zu konventionellen Bauten.

Das Forschungsprojekt ist Teil des Forschungsprojektes "Nachhaltig Massiv".



Fertigstellung: 2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  Fachverband Steine und keramische Industrie
BearbeiterInnen: Schöberl & Pöll GmbH
  TU Wien - Forschungsbereich für Bauphysik und Schallschutz


Endbericht.
Download Bericht
http://www.schoeberlpoell.at/download/forschung/091127_AP12_Endbericht.pdf


Kurzfassung
Das Sommerverhalten von Wohnbauten ist aufgrund der steigenden Umsatzzahlen für Kleinklimageräte ein wesentlicher Faktor für den zukünftigen Stromverbrauch.
Das derzeit bestehende und verwendete Nachweiseverfahren für die Vermeidung der sommerlichen Überwärmung von Räumen (ÖNORM B 8110-3) bildet Lüftungswärmeverluste, innere und solare Gewinne und die Speicherfähigkeit des Gebäudes sehr vereinfacht ab. Moderne Gebäude können diesen Nachweis leicht erfüllen und führen in der Realität zu hohen Temperaturen in sommerlichen Hitzeperioden.
Am Beispiel zweier Wiener mehrgeschossiger Passivhäuser und eines konventionellen Hauses wird im Rahmen des Projektes gezeigt, dass die Optimierung von Gebäude in Richtung geringem Heizwärmebedarf (Passivhäuser) bei optimaler Planung auch ein sehr gutes sommerliches Verhalten aufweisen können. Insbesondere wird der Einfluss der eingesetzten Baustoffe auf das sommerliche Temperaturverhalten dargestellt und zukünftige Entwicklungsrichtungen aufgezeigt.
Untersuchte Projekte:
Utendorfgasse (Stahlbetonbau), Mühlweg (Holzbau) und Wienerberg (Ziegelbau).
Ausgewählt werden Wohnungen von MieterInnen welche im Sommer die kontrollierte Wohnraumlüftung betreiben.
Arbeitsschritte:
- Auswahl der Referenzwohnungen
- Meßtechnische Erfassung der Hygrothermischen Zustände in den ausgewählten Referenzwohnungen in Hitzeperioden
- Gemessene Größen: Zuluftmenge, Zulufttemperatur, Operative Raumtemperatur, Fensterstellung im Zeitraum Juni-Juli-August-September
- Validierung des virtuellen Gebäudemodells anhand der gemessenen Daten
- Vergleich mit den normativen Nachweisen
- Entwicklung zukünftiger Strategien für die Entwicklung von massiven Baustoffen
Erwartete Ergebnisse:
- Quantifizierung der Wirksamkeit mineralischer Speicher¬massen unter den idealen Bedingungen einer kontrollierten Wohnraum¬belüftung bei Passivhäusern.
- Darstellung des tatsächlichen Einflusses der Baustoffwahl auf die sommerlichen Raumtemperaturen
- Empfehlungen für die Überarbeitung der normativen Nachweise zur sommerlichen Überwärmung.
- Regelungstechnische Vorgaben für den optimalen Einsatz der kontrollierten Wohnraumlüftung im Sommer






Schöberl & Pöll GmbH   Tel.: +43/1/726 45 66-0   office@schoeberlpoell.at