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NICHT REALISIERT
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© Schöberl & Pöll GmbH
Das Leitprojekt zeigt den Weg zu rentablen Plus-Energie-Bürogebäuden. Zur Erreichung wird die Synergie aus einer Vielzahl bestehender Plus-Energie-Forschungsprojekte genutzt. Die technische Machbarkeit wird bei einem Bürogebäude der TU Wien am Standort Getreidemarkt gezeigt.
| Fertigstellung: |
2010-2014 |
| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
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AEE - Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE - Dachverband |
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Fronius International GmbH |
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ENERTEC Naftz & Partner OG |
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Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung 39 - Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle |
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TU-Wien - Thermodynamik und Energiewandler |
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TU Wien - Forschungsbereich für Bauphysik und Schallschutz |
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TU Wien - Rektorat |
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BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH |
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Bundesinnung Bau |
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Umweltbundesamt GmbH |
Kurzfassung
Gesamtstrategie und Konzeption
Trotz der Entwicklungen zum „Energieeffizienten und Grünen Bauen“ ist die Baubranche noch weit von „Green Buildings“ als generellem Standard entfernt – vor allem im Bürobau. Das Leitprojekt zeigt den Weg zu rentablen Plus-Energie-Bürogebäuden. Dabei wird die technische Machbarkeit eines Plus-Energie-Bürogebäudes und die Anwendbarkeit der Ergebnisse des Normenüberarbeitungsprojektes „ÖNORM-Plus-Energie“ gezeigt. Zur Erreichung einer akzeptablen Rentabilität und zur Maximierung des Einsparpotentials wird die Synergie aus einer Vielzahl bestehender Plus-Energie-Forschungsprojekten genutzt. Die Sichtbarkeit am Markt und in der Ausbildung künftiger ArchitektInnen und BauingenierInnen wird durch die Realisierung an einem zentralen idealen Standort der TU Wien (Univercity 2015) gewährleistet. Damit werden die Hemmnisse für die kommerziellen Umsetzungen abgebaut. Integration verschiedener Entwicklungsphasen und Projektabschnitte, Monitoring, Zentrale Innovation des Projekts, Ökonomisches Potenzial und Verwertung
Auf folgenden zentralen Vorarbeiten wird aufgebaut:
• Technologieanalysen wie ADRES (Autonome Dezentrale Regenerative Energie-Systeme) und Gebäudeintegration (Gebäude maximaler Energieeffizienz mit integrierter erneuerbarer Energieerschließung)
• COP5+ Saisonaler Tiefenspeicher zur Erdkühl- und wärmenutzung
• PEB Plus-Energie-Büro (Hocheffiziente Fassade (Tageslicht, Sonnenschutz, Lärm, Wärmeschutz) und Hocheffiziente Gebäudetechnik (Anlagenverluste, Energierückgewinnung, vorhersagebasierte außenklimageführte Regelung der Gebäudetechnik über Echtzeit-Modellierung (simulations-gestütztes feed forward))
• weitere Projekte wie Analyse der Betriebskosten von hocheffizienten Lüftungsanlagen, Strategische Minimierung des Energiebedarfs zur Be- und Entfeuchtung, Naturally cool
Weitere Subprojekte:
SP 2 Einsparpotential als Input für SP3
Nach der Erstellung des Gebäudekonzepts erfolgt in diesem Arbeitspaket die detaillierte Ermittlung der Einsparpotentiale in Form einer in die Tiefen gehenden Optimierung der Teilkonzepte und Teilkomponenten in Hinblick auf die Gesamt-Energieverbräuche und der Invest- und Betriebskosten. Output sind umsetzbare Lösungen und Spezifikation der Komponenten wie beispielsweise:
• Beleuchtung (Situierung, Produkte, außenlichtabhängige Regelung, Gesamtkonzept)
• Maximierung der Zeitdauer des free-floating Gebäudebetriebs (kein Energiebedarf für Heizen, Lüften und Kühlen)
• Bedarfs- bzw. Nachfrageverschiebung (Internes Energiemanagement mit Backup im Supergrid)
• Zero-Standby über ein intelligentes Stromnetz (IP-Telefone, Kaffeemaschinen, Kopierer, Miniküchen, Ladegeräte)
• Kernentlüftung, thermische Kopplung und hohe wirksame Wärmekapazität der einzelnen Räume
Ergebnis sind Ausschreibungsgrundlagen. Eine Risikobeurteilung (Behaglichkeit, Nutzungstoleranz, Netzausfall) erfolgt fortlaufend.
ÖNORM Plusenergieausweis als Input für SP2 und SP3
Erarbeitung und Validierung der technischen Regeln für Plus-Energiegebäude basierend auf derzeit vorliegende Berechnungen und Messungen. Hieraus erfolgt der Input und die Wechselwirkung mit SP2. Erstellung von Normentwürfen für den (Plus)Energieausweis. SP 3 und 4 TU Plus-Energie-Bürohaus als Input für kommerzielle Verbreitung. Realisierung der Innovation. Erreichung des Plus-Energie-Bürobaustandards – Erstellung des (Plus)Energieausweises. Monitoring der Baukosten und Performance (Energie, Behaglichkeit, Nutzung).
Die Primärenergiebedarf liegt:
• mit Erzeugung am Standort TU Wien, inkl. Bürogeräte <0 kWh = Plus-Energie-Gebäude
• ohne Erzeugung am Standort TU Wien, zur Funktionsgewährleistung d.h. exkl. Bürogeräte bei 54 kWh/m²BGF = höchsteffizientes Gebäude und Gebäudetechnik
• ohne Erzeugung am Standort TU Wien, inkl. Bürogeräte bei 78 kWh/m²BGF = höchsteffizientes Gebäude und Gebäudetechnik
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