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NICHT REALISIERT
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© BEYER GRAFIKDESIGN
PEB - Plus-Energie-Büro
Am Beispiel eines Büroprojektes mit einer Bruttogrundfläche von 50.000 m² wurde die Machbarkeit eines Plus-Energie-Büros unter wirtschaftlichen Marktbedingungen untersucht. Schwerpunkte bildeten die Entwicklung eines haustechnischen Gesamtkonzept, eine Bedarfsanalyse in Form einer NutzerInnenbefragung, umfangreiche Simulationen und Kostenberechnungen.
| Fertigstellung: |
2009 - 2011 |
| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
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BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH |
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TU Wien - Forschungsbereich für Bauphysik und Schallschutz |
Endbericht.
Download Bericht
http://www.schoeberlpoell.at/download/forschung/endbericht_peb.pdf
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Kurzfassung
Ziel dieses Projektes war die integrierte technisch Konzeption eines Plus-Energie-Büros unter wirtschaftlichen Marktbedingungen für ein Büroprojekt mit rund 50.000 m² Bruttogrundfläche in Wien. Schwerpunkt bildete die Entwicklung eines haustechnischen Gesamtkonzepts. Die Verbesserungen der thermischen Qualität der Gebäudehülle auf Passivhausstandard war selbstverständlich.
Eine Bedarfsanalyse in Form einer NutzerInnenbefragung wurde in bereits existierenden konventionellen und energiesparenden Bürobauten in Wien durchgeführt. Überraschend waren die Aussagen der MitarbeiterInnen, dass eine Temperaturregelung pro Raum nicht von Relevanz ist, jedoch Raumluftqualität, Tageslicht und Lärm als wesentliche leistungs-beeinflussende Faktoren genannt wurden.
In Simulationen wurde gezeigt, dass die vier Bereiche Kühlung, Lüftung, Beleuchtung und Bürogeräte den größten Primärenergiebedarf haben. Bei der Kombination aller Einsparungsmaßnahmen konnte der Primärenergiebedarf auf mindestens ein Drittel des Ausgangswertes reduziert werden. Der Primärenergiebedarf inkl. Bürogeräte des Referenzgebäudes von 531 kWh/(m².BGF.a) wurde auf 172 kWh/(m².BGF.a)reduziert. Es wurde für Strom ein Primärenergiekennwert von 3,5 kWh/kWh und für Fernwärme von 1,0 kWh/kWh verwendet. Durch die Verwendung eines Kreislaufverbundsystems kann zwar bei der Heizungsenergie noch eingespart werden, aber die Energie für das Befeuchten schlägt sich negativ auf das Gesamtergebnis nieder. Bei den beiden Flachbauten ist die Realisierung eines Plus-Energie-Gebäudes unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen technisch möglich, im Hochhaus aufgrund der im Vergleich zur Geschoßanzahl geringen Dachfläche nicht.
Der Vergleich auf Basis der errechneten Verbräuche zeigt, dass sowohl die allgemeinen Betriebskosten als auch die mieterspezifischen Stromverbräuche des Referenzgebäudes auf rund 1/3 beim PEB reduziert werden können.
Die Mehrkosten für das Plus-Energie-Büro betragen rund 19 % bei einer Kostengenauigkeit von 10-15 %. Um Anreize für diese erhöhten Investitionen zu schaffen, soll die Vermietung in Form von „Warmmieten“ erfolgen. Bei diesem Modell bleibt die Gesamtbelastung für die MieterInnen gleich, da der für die Refinanzierung erforderlichen höheren Nettomiete die Energieeinsparungen für MieterInnen gegen gerechnet werden.
Beim Plus-Energie-Büro ist für die MieterInnen mit erhöhten Aufwendungen zu rechnen, bei Realisierung im Passivhaus-Standard bleiben die Belastungen bei „Warmmieten“ für die MieterInnen gleich.
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