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NICHT REALISIERT
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Thermische und raumklimatische Sanierung durch Passivhausfenster und Lüftungsanlage im Geschosswohnungsbau.
| Fertigstellung: |
2009 |
| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
Endbericht.
Download Endbericht
http://www.schoeberlpoell.at/download/forschung/endbericht_belghofergasse.pdf
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Kurzfassung
Die Mehrkosten für die Sanierung auf Passivhaus-Standard liegen bei den beiden Projekten zwischen 200 und 260 Euro/m2 Wohnnutzfläche. Das entspricht etwa 50% bis 70% Mehrkosten gegenüber der klassischen Sanierung.
Durch die Sanierung mit Passivhauskomponenten werden darüber hinaus auch die raumklimatischen und hygienischen Zustände der Wohnungen wesentlich verbessert.
Vorteile:
- Kompatibilität zu hinkünftigen Entwicklungen in der Sanierung,
- wesentliche raumklimatische und hygienische Verbesserungen der Wohnungen,
- Vermeidung des Risikos für Schimmelbildung zufolge unzureichender Lüftung.
Anwendungsgebiete der Sanierung mit Passivhaus-Fenster und -Lüftungsanlage:
- Sanierung denkmalgeschützter Fassaden,
- Sanierung von einzelnen Wohnungen, beispielsweise bei mehrgeschossigen Eigentumshäusern,
- stufenweise Sanierung.
Besonders die Kombination aus Fenster- und Lüftungssanierung führt zu einer wesentlichen Reduktion des Heizwärmebedarfs ohne ungünstige Innenklimazustände. Die Wärmerück-gewinnung aus der Abluft führt dabei zu einem weitestgehenden Wegfall der Lüftungswärme-verluste. Der stetige aber dennoch individuell regelbare Zu- und Abluftstrom sorgt für den notwendigen Raumluftaustausch.
Beim reinen, klassischen Fenstertausch kommt es durch die hohe Luftdichtheit und einem nicht angepassten NutzerInnenverhalten (keine vermehrte Fensterlüftung) vielfach zu problematisch hohen Raumluftfeuchtigkeiten, wodurch Schimmelpilzschäden auftreten können. Ebenso verhält es sich bei energetischen Komplettsanierungen mit Fenstertausch und Dämmung der thermischen Hülle.
Bei Passivhausfenstern legt der enorme Preisrückgang – vgl. Marktstudie des Forschungsprojektes „Anwendung der Passivtechnologie im sozialen Wohnbau“ – in den Fällen, wo eine Dämmung der Gebäudehülle nicht möglich ist, eine Passivhaus-Fenster-Sanierung in Kombination mit einem Lüftungskonzept nahe.
Die raumklimatisch-thermische Sanierung könnte auch wohnungsweise, z.B. durch einzelne EigentümerInnen oder MieterInnen, durchgeführt werden.
Die Kompatibilität zu künftigen Sanierungsmethoden, z.B. dickere Wärmedämmung, Vakuumdämmung, Plusenergiehaus, etc. ist dabei optimal gewährleistet.
Durch die passivhaustauglichen Fenster wird auch eine Verbesserung der Behaglichkeit erreicht. Im Gegensatz zu konventionellen Fenstern weisen Passivhaus-Fenster deutlich höhere Innenoberflächentemperaturen auf, wodurch ein Kaltluftabfall an der Innenseite der Fenster verhindert wird. Eine weitere Optimierung der Behaglichkeit könnte durch entsprechende Anordnung der Heizflächen oder einer seitlichen Beströmung der Außenwand durch die Luftheizung erfolgen. |
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