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NICHT REALISIERT
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© Schöberl & Pöll GmbH
Entwicklung von optimierten praxisorientierten Planungs- und Ausführungsunterlagen von Passivhäusern der 2. Generation
Entwicklung von optimierten praxisorientierten Planungs- und Ausführungsunterlagen von Passivhäusern der 2. Generation.
Aufbauend auf teilweise bereits vorliegende Monitoring-Ergebnisse der messtechnischen Begleituntersuchung von mehrgeschossigen Passivhäusern unterschiedlicher Bautypen und Nutzungsarten sollen umsetzungs- u. praxisorientierte Richtlinien in Form eines "Handbuches für Passivhäuser der neuen 2. Generation" mit innovativen Systemlösungen zur Optimierung der Energieeffizienz dargestellt werden.
Dabei wird die großteils vorhandene Analyse des Nutzerverhaltens, der unterschiedlichen Bauweisen und gebäudetechnischen Komponenten unter dem wirtschaftlichen Kostendruck des Planungs- und Umsetzungsprozesses berücksichtigt.
Die Definition der Qualitäts- und Behaglichkeitskriterien, sowie deren weitgehende zukünftige Umsetzung sollen einerseits die Zufriedenheit der Bewohner erhöhenund andererseits die Ressourcen- und die Energieeffizienz solcher Gebäude sicherstellen.
| Fertigstellung: |
2010 bis 2012 |
| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
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TB Hofbauer |
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IFZ Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur |
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AEE - Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE - Dachverband |
Kurzfassung
Ausgangslage:
Innovative Technologien sind nur so gut, wie sie in der tatsächlichen praktischen Umsetzung auch die theoretischen, projektierten Zielwerte einhalten können. Neben der bau- und haustechnischen Planung werden auch die energierelevanten Detaillösungen für Gebäude heute, beginnend bei der ursprünglichen Projektidee von Bauträgern und Architekten konzipiert. Dies beinhaltet häufig auch sehrunterschiedliche und individuelle Energiekonzepte vor allem für mehrgeschossige Passivhäuser.
Die im „PH Standard“ festgelegten Kriterien für die Wärmedämmdicken, Wärmebrückenreduzierung, Luftdichtheit und der Nutzung des „Passiven Energieeintrages“ werden zum Großteil auch in der Praxis umgesetzt und entsprechen zumeist den im Vorhinein projektierten Zielvorgaben. Maßgeblich dafür sind die vom Passivhausinstitut entwickelten Projektierungspakete.
Die im Planungsprozess projektierten Energiekennzahlen für den Heizenergiebedarf werden nach dem Abgleich der tatsächlichen auf die projektierte Raumtemperatur auch in den meisten Fällen erreicht. Hingegen werden Zielwerte für Endenergie- und Primärenergieverbrauch nur noch von einigen wenigen Gebäuden bzw. in den seltensten Fällen erreicht.
Hier wäre es von großer Wichtigkeit die Ursachen für die teilweise gravierenden Abweichungen zu ergründen oder aufzuzeigen, vor allem da dies einen nicht unwesentlichen Wirtschaftsfaktor darstellt.
Ziele und Inhalt des Vorhabens:
Erste Analysen haben ergeben, dass trotz des Einsatzes technologisch hoch entwickelter Einzel-komponenten das Gesamtsystem energietechnisch bei weitem noch nicht optimiert ist und vor allem innerhalb der Haustechnik (Heizung und Warmwasseraufbereitung) und der Lüftungstechnik unerwartet hohe Systemverluste auftreten. Interessant erscheint auch die Fragestellung der Verluste durch den ständig wachsenden Stromverbrauch von Endgeräten.
Als Basis werden erstmals eine Analyse des Nutzerverhaltens und eine Zieldefinition von Qualitäts-kriterien für die Faktoren „Behaglichkeit“ und „Nutzerkomfort“ dienen. Nicht die Änderung des Nutzer-verhaltens kann Ziel sein, sondern die Anpassung der Technik an definierte Qualitätskriterien. In weiterer Folge soll die analytische Aufarbeitung aller vorhandenen Monitoring Ergebnisse die drastischen Abweichungen in der Praxis aufzeigen. Gerade diese Ansatzpunkte werden dann für eine neue Methodik der Optimierung von bau- haus- und lüftungstechnischen Komponenten zu innovativen Lösungsstrategien für das Gesamtsystem ausgearbeitet. Das Ziel - Planungs- und Umsetzungsricht-linien für das „ Passivhaus der 2. Generation“ soll ein neues strategisches „Handbuch“ für Planer, Produzenten und Anwender werden, das nicht nur in Papierform, sondern auch digital und in Form von Workshops, Vorträgen und diversen Presseaktivitäten verbreitet wird und somit für das breite Spektrum der fachlich relevanten Zielgruppen zugänglich gemacht wird. |
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