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NICHT REALISIERT
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Betriebskosten und Wartungskostenvergleich zwischen Passivhäusern und Niedrigenergiehäuser
Was spart ein Passivhaus im Betrieb tatsächlich? Rechnet sich ein Passivhaus? Wie sind z.B. Wartungskosten zu bewerten? Systematisch wurden die jährlichen Mehr- und Minderbetriebskosten von Passivhäusern erhoben und gegenübergestellt.
| Fertigstellung: |
2008-2011 |
| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
Endbericht.
Download Endbericht:
http://www.schoeberlpoell.at/download/forschung/endbericht_betriebskosten_2011-07-28.pdf
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Kurzfassung
Ausgangssituation / Motivation
Neben den Baukosten sind die Betriebskosten für Bauträger eine wichtige Grundlage für strategische und planerische Entscheidungen. Ältere Studien, wie die vereinfachte Betriebskostenauswertung der CEPHEUS-Projekte, stellen die Erfahrungen vor fünf Jahren dar und reichen für eine fundierte Betriebskostenbewertung nicht aus. Aus diesem Grund wurde im Projekt „Betriebskosten und Wartungskostenvergleich zwischen Passivhäusern und Niedrigenergiehäusern" eine systematische Erfassung, Auswertung und Gegenüberstellung der jährlichen Mehr- und Minderkosten von Betriebs- und Wartungskosten vorgenommen.
Inhalte und Zielsetzung
Verglichen wurden 10 Passivhäuser und 8 Niedrigenergiehäuser, wovon ein Teil mehrgeschossige Wohnbauten und ein Teil Einfamilienhäuser sind. Ziel war eine Gegenüberstellung der tatsächlichen Betriebs- und Wartungskosten von Passiv- und Niedrigenergiehäusern.
Methodische Vorgehensweise
Im ersten Schritt wurden die relevanten Betriebskostengruppen für die jährlichen Mehr- und Minderkosten eines Passivhauses im Vergleich zum Niedrigenergiehaus festgelegt. Im nächsten Schritt erfolgte die Datenerfassung dieser vergleichsrelevanten Betriebskosten. Tatsächliche Verbrauchsdaten und Betriebskosten wurden für die Objekte erhoben: Heizung exkl. Verluste, Warmwasser, Strom, Wartung (Lüftungsanlage) und Inspektion (Rauchfangkehrung und Heizkörperablesung). Anschließend erfolgte ein Vergleich der Verbrauchsdaten mit den im Energieausweis oder PHPP berechneten Werten. Zuletzt wurden die Kosten gegenübergestellt.
Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Nach Auswertung der Daten sind die vergleichsrelevanten Betriebskosten bei einem Mehrfamilien-Passivhaus um 50 % niedriger als bei einem Niedrigenergiehaus. Im Sinne eines direkten Vergleichs wurde zwischen Kosten, die die MieterInnen direkt tragen (z. B. Stromverbrauch des Abluftventilators in der Wohnung) und Haushaltsbetriebskosten (z. B. zentrale Lüftungsanlage), die über einen Schlüssel auf die MieterInnen umgelegt werden, nicht unterschieden.
Die Absolutsumme der Einsparungen der Passiv-Einfamilienhäuser gegenüber den Niedrigenergie-Einfamilienhäusern von 2,10 Euro/m².a deckt sich punktgenau mit der Einsparung der Mehrfamilienhäuser von 2,10 Euro/m².a. Für Einfamilien-Passivhäuser liegt die prozentuale Einsparung bei ca. 25 bis 35 %.
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