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NICHT REALISIERT
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© Schöberl & Pöll GmbH
Ermittlung und Evaluierung der baulichen Mehrkosten von Passivhausprojekten
Die baulichen Mehrkosten bei Passivhäusern entscheiden, ob sich diese am Markt durchsetzen werden. Diese Kosten wurden nun erstmalig bei verschiedenen HdZ-Passivhaus-Projekten einheitlich miteinander verglichen. Die Erkenntnisse können eine Einschätzung der Entwicklung geben.
| Fertigstellung: |
2007 bis 2011 |
| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
Endbericht.
Download Endbericht:
http://www.schoeberlpoell.at/download/forschung/endbericht_baukosten.pdf
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Kurzfassung
Ausgangssituation
Die Durchsetzungsfähigkeit und Marktdurchdringung der Passivhaustechnologie hängt, neben der technischen Funktionstüchtigkeit, maßgeblich von den baulichen Mehrkosten ab. Im Rahmen der CEPHEUS-Initiative wurden bereits die Mehrkosten verschiedener Passivhäuser ermittelt. Die in der CEPHEUS-Initiative untersuchten Passivhäuser wurden in den Jahren 1998 bis 2001 fertiggestellt. Durch die Ermittlung der baulichen Mehrkosten von jüngeren Passivhäusern ist es möglich einen Eindruck zu erlangen, wie sich die Kosten für die Passivhaustechnologie mit der Zeit verändern.
Zielsetzung
Ziel des Forschungsprojektes ist einerseits der einheitliche Vergleich der baulichen Mehrkosten des Passivhausstandards für vier ausgewählte Bauprojekte und andererseits die Gegenüberstellung dieser vier Gebäude mit den Passivhaus Demonstrationsbauvorhaben der CEPHEUS- Initiative. Somit kann eine Aussage über die Bandbreite der derzeitigen baulichen Mehrkosten für Passivhäuser getroffen werden. Darüber hinaus wird durch den Vergleich mit den bereits einige Jahre zurückliegenden CEPHEUSProjekten die Entwicklung der baulichen Mehrkosten veranschaulicht.
Inhalt und Methodik
Im Zuge dieses Projekts wurden die baulichen Mehrkosten von vier ausgewählten, mehrgeschossigen Passivhäusern ermittelt. Als Vergleichsgröße für die Ermittlung der Mehrkosten wurde der zum Errichtungszeitpunkt von der Wohnbauförderstelle geforderte Niedrigenergiestandard herangezogen. Die für die Passivhaustechnologie relevanten Bauteile, wie z.B. die Außenwand oder die Fenster, wurden einzeln untersucht und die jeweils entstehenden Mehrkosten ermittelt. Um die Vergleichbarkeit zwischen den baulichen Mehrkosten der einzelnen Projekte zu gewährleisten, wurden Gebäude mit konventionellen Heizverteilungen auf reine Zuluftbeheizbarkeit zurückgerechnet. Eine Indexbereinigung der Baukosten wurde nicht durchgeführt, da erkennbar bleiben soll, wie sich die Baukosten in den vergangenen Jahren verändert haben.
Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Die in diesem Projekt untersuchten vier Wiener Passivhäuser, welche zwischen 2006 und 2010 fertiggestellt wurden, zeigen, dass das Erreichen des Passivhausstandards mit Mehrkosten von 4 % bis 6 % der Bauwerkskosten möglich ist. Bei den Passivhäusern der Seite 7 CEPHEUS-Initiative, welche zwischen 1998 und 2001 gebaut wurden, lagen die Mehrkosten zwischen 0 % und 17 % bzw. im Durchschnitt bei 10 % der Bauwerkskosten. Der Vergleich zeigt, dass die Mehrkosten der Passivhausbauweise in den letzten Jahren stark gesunken sind. Grund dafür ist das Know-how und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Passivhaustechnologie in den vergangenen Jahren. Mehrkosten von unter 6 % der Bauwerkskosten können derzeit von FachplanerInnen mit einer Vielzahl von abgeschlossenen Passivhausprojekten und entsprechendem Fachwissen realisiert werden, wie der vorliegende Bericht an den kostengünstigen Aufbauten der neueren Projekte zeigt.
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