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NICHT REALISIERT
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© ISO 2008/WD 12842 Energy Performance of Buildings — Definitions and general procedures for energy performance rating and certification
Entwicklung des ersten rechtssicheren Nachweisverfahrens für Plusenergiegebäude durch komplette Überarbeitung der ÖNORMEN
Im Rahmen des Projektes werden die aktuellen ÖNORMEN hinsichtlich Gebäudetechnik und Bauphysik überarbeitet und weiterentwickelt, um den PlanerInnen genormte Rechenverfahren für die Bemessung von Plus-Energiehäusern zur Verfügung zu stellen.
| Fertigstellung: |
2009-2011 |
| Auftraggeber: |
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie |
| BearbeiterInnen: |
Schöberl & Pöll GmbH |
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TU Wien - Forschungsbereich für Bauphysik und Schallschutz |
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TU-Wien - Thermodynamik und Energiewandler |
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Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung 39 - Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle |
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AEE - Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE - Dachverband |
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Umweltbundesamt GmbH |
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Bundesinnung Bau |
Kurzfassung
In der derzeitigen Situation sind die PlanerInnen bei Neubauten und Sanierungen, falls überhaupt
vorhanden, auf verschiedene Planungsinstrumente bzw. Rechenverfahren (z.B. PHPP, Energieausweis-
Berechnungstools bzw. andere Programme) angewiesen. Diese bieten nicht die nötige Rechtssicherheit und haben teilweise große Abweichungen zur Realität.
ZIELE:
Ziel ist die gesamte österreichische Normung hinsichtlich Gebäudetechnik und Bauphysik anzupassen und weiterzuentwickeln, damit validierte genormte Rechenverfahren für die Bemessung von Plus-Energiehäusern zur Verfügung stehen. Damit erlangen die PlanerInnen erstmals Rechtsschutz beim Planen, Bauen und Sanieren von energieeffizienten Gebäuden bis zum Plus-Energiegebäuden.
Für die Sanierungen und alle Neubauten sind die für Energieeinsparung und Wärmeschutz relevanten ÖNORMEN insbesondere über die OIB Richtlinien verbindlich in allen österreichischen Bauordnungen
und Basis der Förderrichtlinien. Dadurch sind die ÖNORMEN die Basis der österreichischen Energie- und Klimaschutzzielen im Gebäudebereich.
INHALTE:
Zuerst werden die Rechenverfahren für die Plus-Energiehäuser erstellt. Bestehende Verfahren werden adaptiert und neue werden entwickelt. Die Entwicklung der Rechenalgorithmen wird mittels hygrothermischer dynamischer Simulation an virtuellen Gebäuden realisiert. Dabei werden die neuesten Erkenntnisse aus den Gebieten der Gebäudetechnik und Bauphysik genutzt und die virtuellen Gebäudemodelle vervollständigt. Die Validierung erfolgt dabei anhand der Messergebnisse von gebauten „Haus der Zukunft“-Demonstrationsobjekten und den internationalen Ringrechnungen im Forschungsprojekt „Total energy use in buildings“ (IEA Annex 53). Anschließend werden vereinfachte ausreichend genaue Verfahren für die Praxis und Schulungstools erstellt. In weiterer Folge werden die entwickelten Rechenverfahren in ÖNORMEN umgesetzt. Damit ist die Verbreitung der Ergebnisse gesichert, da alle am Bau beteiligten die ÖNORMEN lesen und umsetzen müssen. Derzeit sind Änderungen in folgenden ÖNORMEN vorgesehen: B 8110-Serie, H 5055, H 5056, H 5057, H 5058, H 5059, H 5060, B 2501, B 8115-2, H 6038, M 7140 (Alternativenprüfung), H 7500 , usw. Zu den Rechenverfahren werden Validierungsnormen für Softwareprodukte entstehen. Um die Umsetzung zu gewährleisten sind die Vorsitzenden und wichtige Akteure der für das Plus-Energiehaus relevanten ÖNORM Ausschüsse in das Projekt eingebunden. Auf europäischer Ebene wurde für die Neufassung der Gebäuderichtlinie der sehr langsame Prozess der Überarbeitung der Rechenregeln für den Energieausweis gestartet. Die Einbindung der ProjektpartnerInnen in die internationale Normierung (CEN TC 89, ISO TC 163) sichert, dass die Ergebnisse dieses Projektes in die Aktualisierung der europäischen Normen einfließen und übernommen werden können. Anforderungen an Nicht-Wohngebäude und Wohngebäude als wesentlicher Bausteine bei der Neufestlegung der österreichischen Energie- und Klimaschutzziele unter Beobachtung der europäischen und internationalen Entwicklung und die Darstellung der Plus-Energie Gebäude im neuen Energieausweis 2012 werden im letzten Arbeitspaket erarbeitet. |
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